„Rock me baby“ – Mit der neuen trendigen Kindermode bekommt dieser Spruch eine völlig neue Bedeutung. Vorbei die Zeiten, in denen Babys und kleine Kinder einfach nur süß sein sollten. Mode Labels haben den Bösen-Buben-Style für die Kleinkindmode entdeckt. Vom Strampler bis zum Schnuller, dank des neuen Modetrends sind Babys von nun an „born to be wild“. Die Kultmarke Ed Hardy oder das Label 667 produzieren für den alternativen Kundengeschmack.
Was steckt hinter diesem neuen Modetrend? Rock beziehungsweise Alternative drücken eine Lebensphilosophie aus, dahinter steht ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Moderne Eltern streben danach, ihre Kinder liberal und selbstständig zu erziehen. Warum also diese Lebenseinsteilung nicht nach außen tragen, und sei es über Mode. Kleidung war und ist von jeher ein Ausdruck von Individualität. Man will sich abgrenzen, hervorheben und letztendlich auch definieren. Wobei es jedoch nicht heißen soll, dass schwarze Baby-Shirts mit Aufdrucken wie „böse“ oder „wild“ das Naturell des Kindes widerspiegeln. Vielmehr liegt der Reiz im Kontrast zwischen kindlicher Unschuld und vermeintlich harter Rockerseele. Und Eltern, die ihre Kinder in kleine Rockstars verwandeln, schwimmen voll mit dem Trend. Die großen Stars machen es uns vor. Tico Torres, der Drummer von Bon Jovi brachte unlängst eine eigene Kinderkollektion im Rock-Style heraus. Das Label Rock Star Baby hat sich ganz auf die Bedürfnisse ihrer coolen Kunden eingestellt. Hier wird Mode für den Rocker von morgen produziert. Aber sind wir doch mal ehrlich, so verrückt die Tattoo-Tribals auf Mützen oder Langarmshirts auch sein mögen, süß bleiben die Kleinen allemal.
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